Die Geschichte

ORTE ERZÄHLEN GESCHICHTEN, und seit Jahrhunderten schafft das Wirtshaus Orte der Begegnung, in denen diese Geschichten geschrieben werden. Das Wirtshaus ist Bühne, Kommunikation, und gemeinsames Erleben. Wirtshaus ist mehr denn je der notwendige Gegenentwurf zu Homeoffce, Videokonferenz und Flachbildschirm. Ins Wirtshaus geht man, um mehr zu tun als nur zu essen und zu trinken. Hier treffen sich Menschen. Hier wird gelacht, gefirtet, gemunkelt, gestritten und manchmal auch gerauft. Das Wirtshaus braucht Freiheit statt Regulierung.

Die Wirtschaft Altaussee war nicht immer Wirtshaus. Vor rund 15 Jahren wurde hier das erste Bier gezapft und über die Jahre entwickelte sich das Haus zum beliebten Wohnzimmer von Einheimischen und Gästen.

Ein besonderer Platz an einem besonderen Ort. Zu Zeiten des kaiserlichen Doppeladlers „entdeckt” und alsbald von den künstlichen Eliten der Jahrhundertwende als sommerlicher Sehnsuchtsort noch vor Bad Ischl und Hallstatt gereiht, hat sich Altaussee bis heute seine Sonderstellung im Salzkammergut bewahrt.

„In der Nudelsuppe spiegelt sich die Dachsteingruppe”, schrieb dereinst Raoul Auernheimer, seines Zeichens PEN Club Direktor und Dichterkollege von Arthur Schnitzler und Stefan Zweig. Damit konnte erstmals die direkte und unabdingbare Verflechtung von Gastronomie und Salzkammergutlandschaft literarisch zu Papier gebracht werden.

All jenen, für die eine Wanderung bislang ohnehin nur ein willkommener Umweg ins Gasthaus war, ist dies wohl keine zwingend neue Erkenntnis. Allen anderen jedoch sei die Erfahrung diverser „Suppenspiegelungen” als höchst anregend neues Landschaftserlebnis beim Besuch der Wirtschaft in Altaussee ans Herz gelegt.

IN DER WIRTSCHAFT dürfen Sie Gutes erwarten. Nicht nur betreff Suppenspiegelung sondern auch hinsichtlich aller anderen geschmacklichen Komponenten, die den Aufenthalt in unserem Hause„landschaftlich” rechtfertigen könnten. Abgesehen von den typisch steirisch-grünen „Meranstreifen” - einer höchst kunstvoll verklebten, doch seit mehreren Jahren bedauerlicherweise nicht mehr erhältlichen Tapetenserie - besticht der Ausblick auf zahlreiche keramische Köstlichkeiten aus dem Hause Fornasetti. Allesamt Darstellungen der italienischen Opernsängerin Lina Cavalieri, die mit Altaussee rein gar nichts verbindet, was uns ausgesprochen leid tut.

Auf unseren Toiletten finden sich die Kopien jener Gemälde, welche der spätberufene Architekt Friedensreich Hundertwasser ziemlich dunkelbunt an einem Regentag im April oder August des Jahres 1958 während seines Aufenthaltes hier in diesem Hause, oder daneben schuf.

Nach diesem landschaftlichen Rundblick wäre es höchst an der Zeit, sich aufs Essen zu konzentrieren oder auf das Bier oder den/die Tischnachbar/in. Legen Sie das Handy weg , bleiben Sie im Gespräch und loben Sie den Koch noch vor Erhalt der Speise.

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